1. Mai 2018 – Aula – Von der Insel nach London

«Juhui, entlich wieder AuLa!», «Hoi zämä!» und «Jee, jetzt goots loos!» tönte es heute Morgen über den Parkplatz des Bahnhofes Uzwil. Eine grosse Schar Jungschärler, Leiter und Eltern versammelte sich in einer grossen, schwatzenden Traube. Aber als dann der Lagerleiter das fröhliche Volk begrüsste, kehrte Stille ein. Unmittelbar danach polderte es: Aus dem Gügel kamen Gurkintunde die Fee, Lex Gribble die Hexe, Hans der Riese und Cornelius der Zauberer. Dieses kuriose Team hat eine Aufgabe: Den Prinzen retten!
Nach einer Zug- und Busreise starteten wir in Gais mit der Einstiegswanderung. Der Weg führte durch das hügelige und saftig grüne Appenzellerland bis nach Appenzell. Unterwegs wurde individuell bei jeder Gruppe eine Rast für den Lunch eingelegt.
Im Lagerhaus angekommen und mit viel Freude wurden die Zimmer und die Aufenthaltsräume bezogen. Nebst dem Tschüttelikasten und dem Ping-Pong-Tisch gibt es viele Comics und Bücher, die man lesen kann.
Am Nachmittag wurde es Zeit, die Figuren der Geschichte besser kennen zu lernen. In einem riesigen Kuckucksspiel wurden die Beweggründe von jedem einzelnen bekannt. Zuerst waren alle auf «Der Insel» und mussten herausfinden, wie man nach London kam. Mit Salz den Geist bestechen oder mit Informationen sich eine Brille verdienen. Als man schlussendlich den «London-Ausweis» ergattern konnte wurde man via WC nach London befördert (Der WC-Geist wusste den Weg). In London musste man sich beim Touristen erkundigen, auf was man als Tourist in London achten oder sich beim English Teahouse im Teebeutel-Wurf unter Beweis stellen. Schlussendlich wurde aber der Prinz von allen gefunden.
Nach dem Znacht und einem weiteren Theater kam heraus, dass der gefundene Prinz sich nicht so einfach «mitnehmen» lässt. Die vier – mittlerweile Freunde – versuchten alles um ihn zu überreden. Da hatte Cornelius der Zauberer einen Plan: Sie könnten doch eine Zaubershow vorführen.
In kleinen Gruppen wurden verschiedene Zaubertricke eingeübt. Die reichten von Kartentricks über Schnüre verschneiden, die gar nicht verschnitten sind, bis zu Fesseln lösen, ohne sie zu durchtrennen. Am Schluss wurden noch zwei echte Zauberer eingeladen. In einer kleinen Zaubershow liessen sie Eheringe verschwinden, errieten Karten und verblüfften das Publikum auf ganzer Linie.
Dieser fulminante Tagesabschluss liess uns zufrieden in die Betten schlüpfen.

 

  1. Mai 2018 – Aula – Die Suche nach dem Prinzen

Schon in aller Frühe wurde ein Drittel des Lagers geweckt und nach einem kurzen Zmorge machten sie sich mit dem Bus auf den Weg nach Gontenbad um die GOBA zu besichtigen. Etwas später wurde der nächste Drittel geweckt, welche nach dem Zmorge sich zu Fuss nach Gontenbad aufmachte. Der letzte Drittel blieb am Morgen in Appenzell und suchte bei einem OL nach dem Prinzen und seiner Mutter, welche über Nacht spurlos verschwanden.
Nach dem Zmittag wurde gewechselt und die letzte Gruppe durfte ebenfalls die GOBA besichtigen. Die beiden ersten Gruppen absolvierten in dieser Zeit den OL. Doch weder in Gontenbad noch in Appenzell konnte der verschwundene Prinz gefunden werden. So mussten wir dem Rettungsteam (Cornelius, Lex, Hans und Gurkintrude) helfen ein schwieriges Rätsel zu lösen. Schlösser an Holzkistchen wurden geknackt und Hinweise über den Aufenthaltsort vom Prinzen gesammelt. Schlussendlich fanden wir heraus, dass der Prinz von seiner Mutter im hoch-sicheren «Hotel Appenzell» versteckt wurde, schwer bewacht von Bodyguards.
Nach dem Znacht, waren alle gestärkt und konnten sich in verschiedenen Geschicklichkeits-Spielen üben, um in einer spektakulären Befreiungsaktion den Prinzen aus dem Hotel zu schmuggeln.
Die Aktion scheiterte jedoch und der Prinz konnte nicht befreit werden. Die enttäuschten Gemüter wurden mit einem feinen Dessert besänftigt und schon bald schlüpften alle müde in ihren Schlafsack.

 

  1. Mai 2018 – Aula – Raymond endlich finden

Heute Morgen wurden alle von einem kleinen Leiter-Chörli geweckt. Nach dem Zmorge und den Ämtli trafen wir uns bei unverhofftem Sonnenschein draussen für das Vitamin B. Nach ein paar Liedern versammelten sich die einzelnen Jungschigruppen für den Input zu ein paar inspirierenden Gedanken.
Weiter ging es mit einem Sporttournier. Nach dem Aufwärmen wurden in ein paar Runden Ultimate, Stafette, Schnappball, Brennball und Völkerball gespielt. Bei immer noch schönem Wetter genossen wir die sportliche Zeit ums Haus und verpulverten unsere sportlichen Kräfte.
Gegen Mittag zauberte die Küche einen feinen Zmittag auf den Teller und liess unsere Kraftreserven wieder auffüllen.
Am Nachmittag mussten wir Raymond in einem Labyrinth finden. Dazu wurde in einem Spielfeld von 15 x 10 verschiedene Aufgaben verteilt, die nacheinander gelöst werden müssen. Wenn die Aufgabe lösbar war, war das Feld sicher. Gibt es für die Aufgabe keine Lösung, musste einen anderen Weg gesucht werden. Die Gruppen fanden zum Glück den Weg durch das Labyrinth, sodass Raymond gefunden und in Sicherheit gebracht wurde.
Die Küche hat uns an diesem warmen Nachmittag einen erfrischenden Zvieri bereitgelegt, den wir vor dem Basteln verspiesen. Denn der restliche Nachmittag stand ganz im Zeichen des Lagerabzeichens. Die Teilnehmer bastelten einen Nebling für das Jungschihemd. (stay tuned.)
Nach dem Znacht und den Ämtli wurde unser Abschlussabend gefeiert. Bei verschiedenen Challenges wurden die Gruppen zu ihren Bestleistungen angespornt. Von Papierfliegerwettwerfen über Montagsmaler bis zu Gegenstände im Jungschikessel ertasten war alles dabei. Der krönende Abschluss fand draussen mit einem Shwodown statt: Jede Gruppe musste mit begrenztem Material ein Ei verpacken, sodass es einen Sturz vom Balkon unbeschadet übersteht.
Mit nur einem kaputten Ei offerierte die Küche ihr letztes Dessert, welches wir vor der Nachtruhe noch genüsslich verspeisen. Erschöpft und bereit für die letzte Nacht vielen wir in die Betten.

 

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