1. Mai 2017 – Aula 17 – Erste Einblicke in Rileys Kopf

Unsere Reise begann wie gewohnt am Bahnhof Uzwil und führte uns ohne die übliche Einstiegswanderung, nur mit dem ÖV über die Stationen Wil, Wattwil und Flums, bis 100 Meter vor das Lagerhaus.
Mit einem feinen Lunch im Bauch wurden die Zimmer bezogen und eingepufft. Das erste Theater stellte uns anschliessend das Thema und die Figuren näher vor: Die 11-jährige Riley, ihre Eltern und Rileys Gefühle Kummer, Angst, Freude, Wut und Ekel. Riley zieht um und deswegen wird ihre Gefühlswelt ziemlich auf den Kopf gestellt. Was das ganze noch schlimmer macht: Riley wird auch gezwungen Brokkoli zu essen, den sie verabscheut.
Der Lagerblock danach war ein kleiner Postenlauf rund um das Lagerhaus, bei dem die Gefühle aus Rileys Kopf uns Aufgaben stellten oder Spiele mit uns machten. Nach einer kurzen Pause gab es ein kleines Spielturnier bei dem unsere Motivation bewertet wurde. Die Jungschärler zeigten vollen Einsatz.

Passend zum heutigen Theater gab es leckere Brokkoli-Pizza als Vorspeise und „Ghackets mit Hörnli“ zum Hauptgang beim Abendessen. Direkt danach mussten wir unsere Ämtchen erledigen.
Im darauffolgenden Spiel hatten wir den Traum von Riley als Thema. Im Postenlauf konnte man selber ein wenig träumen oder musste versuchen sich durch Albträume, Spinnennetz mit einem Seil, zu arbeiten. Das Ziel war, ein möglichst kreatives Plüschtier aus einer Plastikflasche zu machen, damit Riley nicht mehr schlecht träumt. Die fertigen Plüschbären und -einhörner können sich wirklich sehen lassen.

  1. Mai 2017 – Aula 17 – Kosacca, der Morgen macht den Tag

So hätte unser Motto heute Morgen lauten können, denn in diesem Lager steht anstelle von Nutella das selbst gemachte Kosacca auf dem Tisch. Mhmm, war das gut! Frisch gestärkt hatten wir ein neues aktives Lied im Vitamin B kennengelernt, bei dem man nicht nur singt, sondern auch in Bewegung ist.

In unserer Geschichte gingen am Morgen die Kernerinnerungen von Riley verloren, welche bei einem sportlichen Geländespiel alle wieder eingesammelt wurden. Das Ganze gestaltete sich gar nicht so einfach, so wurden den Jungschärlern einige Hindernisse in den Weg gelegt. Sei es, dass sie sich durch ein Feld aus sich bewegenden Laserschnüren durchschlängeln oder Teamgeist beim Zupassen von Bällen zeigen mussten. Die Jungschärler trotzten den Herausforderungen und konnten alle Kernerinnerungen von Riley retten.
Doch kurz darauf stürzten sich Kummer und Freude ins nächste Verderben. Bei einem Streit um eine Erinnerung, die durch Kummer in eine traurige Erinnerung umgewandelt wurde, kam es zu einem Streit, und Freude sowie Kummer stürzten aus der Kommandozentrale. Chaos brach aus, da die restlichen Gefühle sich ohne Freude komplett hilflos sahen. Wut übernahm die Kontrolle und sein Gefühl breitete sich auch beim nächsten Spiel bei den Jungschärlern aus. Sie konnten diverse Spiele spielen, einige davon waren ziemlich verärgernd. Für einmal war das Wütend-sein gut, denn je mehr Wut-«Knollen» gesammelt wurden, desto besser.

Nach einem leckeren Abendessen spielten wir ein vielseitig forderndes Geländespiel: Freude war nämlich ins Unterbewusstsein gestürzt und war in Gefahr vergessen zu werden. Um das zu verhindern bauten die Jungschärler eine Rakete und brachten Freude so sicher zurück ins Langzeitgedächtnis. Als Belohnung gab es süsse Kekse vom Küchenteam.

  1. Mai 2017 – Aula – Der Gedankenzug, Rileys Rettung

Rriiing, zum Glück wurden wir heute erst um 8:00 Uhr geweckt, da wir gestern dank dem Nachtgeländespiel länger aufbleiben durften. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins Hallenbad Flumserberg. Bei diversen Spielen vergnügten wir uns im Wasser. Unter Anderem spielten wir Weisser Hai, Sitzball und Unterwasser-Frisbee.

Mit Bärenhunger kehrten wir zum Lagerhaus zurück, wo wir Kartoffeln, Gemüse und Schnitzel geniessen durften. Nach einer stündigen Siesta ging es mit einem erlebnisreichen Leiterlispiel draussen weiter. Unserer Hauptperson Riley musste geholfen werden, das Haus unbemerkt verlassen zu können. Diese Aufgabe wurde erfolgreich bewältigt. Nach dem Zvieri hatten die Teilnehmer die Aufgabe, Kummer und Freude zu helfen, wieder in die Kommandozentrale zurückzukommen. Um das Rätsel zu lösen, konnten verschiedene Leiter nach Informationen befragt werden. Diese zeigten uns die Lösung des Rätsels auf: Sie können mit Hilfe des Gedankenzugs zurück in die Kommandozentrale gelangen.

Nach dem Lösen dieser vielen Aufgaben waren wir alle hungrig und freuten uns auf das Abendessen, Toast Hawaii. Frisch gestärkt liessen wir den Abend mit Aufgaben zu jedem Gefühl gemeinsam ausklingen. Wir lösten Black Stories, spielten Werwölfle und sangen Lieder am Lagerfeuer.

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